Gesellschaftliche Verantwortung

Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) lebt ihre gesellschaftliche Verantwortung: Jeden Tag setzen wir uns mit unseren Leistungen für mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Hamburg ein. Gleichzeitig motivieren wir die Bürgerinnen und Bürger dazu, auch selbst einen Beitrag zu leisten – durch eine gezielte Kommunikation, zielgruppengerechte Projekte und kreative Aktionen.

Die SRH ist für die Menschen in Hamburg da. Wir sammeln Abfälle ein, halten sie wo immer möglich im Kreislauf, produzieren aus nicht recycelbaren Abfällen Energie und halten die Stadt sauber. Aber damit nicht genug: Wir unterstützen die Hamburgerinnen und Hamburger dabei, nachhaltiger zu leben. Dafür informieren wir über abfallarmen Konsum, schließen uns mit anderen Akteuren zusammen, initiieren Projekte zur Stadtsauberkeit und gestalten die Umweltbildung für Kinder und Jugendliche. So können und wollen wir auf lokaler Ebene dazu beitragen, globale Herausforderungen wie den Klimawandel anzugehen und konkrete Probleme wie achtlos weggeworfene Abfälle in der Natur zu vermeiden. Gerade bei Jugendlichen wächst das Interesse an einem nachhaltigen Lebensstil und Trends wie Zero Waste – darauf reagieren wir mit entsprechenden Angeboten. Doch wir möchten auch diejenigen erreichen, die bisher nur wenig Interesse oder ein geringes Bewusstsein für diese Themen und ihre Dringlichkeit haben.

Chancen und Risiken im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung

Grünes Häkchen Chancen
  • Steigendes gesellschaftliches Bewusstsein für Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, u. a. durch nationale und internationale Umweltbewegungen
  • Dialog mit Akteuren entlang des Produktlebenszyklus zu recyclingfähigem Design
  • Hohe Glaubwürdigkeit und Reputation der SRH
  • Effizienzsteigerung in der Aufklärungsarbeit und Synergieeffekte durch Kooperation zwischen engagierten Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtreinigung
Rotes Kreuz Risiken
  • Mangelnde Akzeptanz der Mülltrennung in einigen Teilen der Bevölkerung
  • Wieder sinkendes Interesse an Nachhaltigkeitsthemen
  • Polarisierung durch zunehmend negative Berichterstattung (Plastikmüll im Meer, Erderwärmung etc.)

Kommunikation und Transparenz

Als SRH genießen wir in Hamburg ein hohes Vertrauen – von Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie von Politik, Behörden, Kundinnen und Kunden und Geschäftspartnern. Um dem gerecht zu werden, informieren wir umfassend, transparent und regelmäßig über unsere Tätigkeiten. Der Hamburger Corporate Governance Kodex (HCGK) schreibt vor, dass die öffentlichen Unternehmen Hamburgs ab 2020 alle zwei Jahre eine Erklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex abgeben. Die SRH veröffentlicht bereits seit 2006 einen Nachhaltigkeitsbericht. Seit dem aktuellen Berichtsjahr ist erstmals auch unser Tochterunternehmen Müllverwertung Borsigstraße (MVB) ausführlich berücksichtigt.

Austausch mit unseren Anspruchsgruppen

GRI 102-43

Wir suchen den regelmäßigen Dialog mit unseren Stakeholdern – denn nur so wissen wir, was sie wirklich bewegt. Der Austausch hilft uns, Feedback einzuholen, wesentliche Entwicklungen mitzugestalten und uns stetig zu verbessern. Aus diesem Grund laden wir die Vertreterinnen und Vertreter unserer wichtigsten Anspruchsgruppen alle zwei Jahre ein, um über aktuelle Nachhaltigkeitsentwicklungen und die Rolle der SRH in diesem Kontext zu sprechen. Mehr Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Wesentlichkeitsanalyse“ .

Darüber hinaus beteiligen wir uns an Netzwerktreffen und richten selbst regelmäßig Veranstaltungen aus, um Stakeholder zusammenzubringen. So haben wir im Jahr 2020 unser sechstes Fachsymposium Hamburg T.R.E.N.D. veranstaltet: Im Februar tauschten sich Expertinnen und Experten aus (Abfall-)Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über die Kreislaufwirtschaft und ihre Zukunft aus. Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen sowie weiteren Initiativen und Institutionen gaben wir in einer begleitenden Fachausstellung die Möglichkeit, sich und ihre Dienstleistungen vorzustellen.

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Erfahrungsaustausch fördern: digitale Alternative

Quelle: Ilona Henne
Quelle: Ilona Henne

Weil die Weltleitmesse für Abfallwirtschaft IFAT aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, haben wir im Juni 2020 die „MESSE.digital | Kommunale Kompetenz – Gemeinsam krisenfest und zukunftsweisend“ veranstaltet. Bei dieser ersten digitalen Messe der SRH diskutierten zehn Expertinnen und Experten über die Abfallwirtschaft in der Corona-Krise – von der Sicherstellung der Daseinsvorsorge über die Herausforderungen in der Kommunikation bis hin zu den Lehren aus der Krise. Fast 200 Interessierte nahmen an dem dreitägigen Programm teil.

Darüber hinaus bringen wir unsere Expertise in Verbänden ein und fördern den Austausch. Zentral sind unsere Mitgliedschaften im Verband kommunaler Unternehmen (VKU), in der dazugehörigen Landesgruppe Küstenländer und in der International Solid Waste Association (ISWA). Die Geschäftsführung der SRH sowie einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in verschiedenen weiteren Spitzengremien nationaler und internationaler Organisationen vertreten, u. a. in den folgenden:

Einen Fokus legen wir besonders auf die Beteiligung an Initiativen, die Nachhaltigkeit unterstützen und voranbringen. Dazu zählen die folgenden:

Flag Icon Ziele

Umfassende und transparente Berichterstattung über SRH-Dienstleistungen und Nachhaltigkeit

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Jährliche Veröffentlichung eines Konzern- und Nachhaltigkeitsberichts (KNB), Abgabe einer Erklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und Berichterstattung zu den UN Sustainable Development Goals (SDGs) gemäß Hamburger Corporate Governance Kodex sowie Abgabe einer Umwelterklärung

Jährliche Veröffentlichung eines KNB nach GRI-Standards (seit Berichtsjahr 2020 digital), einer DNK-Erklärung und einer EMAS-Umwelterklärung; 2020 Ausweitung des Berichtsrahmens auf die MVB; künftig geplant: Erstellung einer Gemeinwohlbilanz (2022) und Integration der Umwelterklärung in den KNB (2023)

Veranstaltungen sowie regelmäßiger Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern wesentlicher Stakeholder-Gruppen

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Veranstaltungen sowie regelmäßiger Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern wesentlicher Stakeholder-Gruppen

Durchführung von und Teilnahme an Dialogveranstaltungen (z. B. Hamburg T.R.E.N.D., MESSE.digital, Kooperation mit CUYA e. V. zum Herbstputz, Vortrag beim VDI Verein Deutscher Ingenieure); regelmäßiger Austausch mit Initiativen und Nichtregierungsorganisationen (z. B. NABU Hamburg, Changestarters Hamburg)

Bewusstseinsbildung und Beteiligungsprozesse

Zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft und einer gepflegten Stadt kann jede Hamburgerin und jeder Hamburger einen Beitrag leisten. Deshalb fördern wir das Wissen über Abfallvermeidung, Wiederverwendung und die richtige Abfalltrennung, insbesondere auch im Hinblick auf Plastikmüll und seine Folgen: Für alle Menschen, die sich in Hamburg für diese Themen interessieren, sind wir gern Ansprechpartner. Mit unseren Kampagnen, Informations- und Bildungsangeboten möchten wir Menschen aller Altersgruppen – analog und digital – über die Folgen ihres Handelns aufklären. Dabei wollen wir von der Entstehung von Abfällen über die richtige Trennung, das Recycling und die Stadtsauberkeit bis hin zu Zero Waste sensibilisieren. Denn: Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht.

Im Berichtsjahr haben wir uns aufgrund der Corona-Pandemie vor allem auf die Digitalisierung unserer Angebote konzentriert. Beispielsweise veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen Tipps zu einem nachhaltigeren Lebensstil über unsere Social-Media-Kanäle. Und in unserem Podcast „Saubere Sache!“ geben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit 2020 Einblicke in ihre Arbeit, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Durch unsere digitalen Angebote können wir mehr Menschen auf einmal erreichen.

Umweltbildung an Schulen und in Kitas

In der frühen Umweltbildung sehen wir den Schlüssel für langfristig wirksame Veränderungen im Umgang mit Abfall. Kinder und Jugendliche verinnerlichen neue Verhaltensweisen in der Regel schnell und geben ihr Wissen zu Hause und im Freundeskreis weiter.

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Unterwegs mit dem Kunterbunten Müllmobil

Quelle: SRH
Quelle: SRH

Zentraler Teil unseres kostenlosen Bildungsprogramms ist das Kunterbunte Müllmobil, mit dem wir zu Hamburger Kitas fahren. Highlight für die Kinder ist es, den zuvor selbst gesammelten Biomüll in das Müllmobil zu entleeren. Außerdem klärt eine Umweltpädagogin auf spielerische Weise zum richtigen Umgang mit Abfall auf. Im Berichtsjahr setzten wir das Programm aufgrund der Corona-Pandemie unter strengen Sicherheitsauflagen um; zeitweise musste es ausgesetzt werden.

Neben Kitas arbeiten wir auch mit Schulen zusammen und sprechen Kinder und Jugendliche aller Altersstufen und Schulformen an. Lehrkräften stellen wir kostenlose Unterrichtsmaterialien, etwa zu Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft, zur Verfügung. Zusätzlich unterstützen wir sie dabei, individuelle Lernformate und Unterrichtseinheiten vorzubereiten und umzusetzen. Auf Anfrage gestalten Expertinnen und Experten der SRH den Unterricht in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen vor Ort aktiv mit.

Im Jahr 2020 haben wir mit unseren vielfältigen Maßnahmen zur Umweltbildung, darunter das Kunterbunte Müllmobil oder der Schulkoffer mit Unterrichtsmaterialien zum verantwortungsbewussten Umgang mit Abfall sowie kostenlose Unterrichtseinheiten, rund 3.000 Kinder und Jugendliche erreicht.

Rundum mehr wert

Rund
Rund Icon
3.000
Kinder und Jugendliche mit unseren Bildungsangeboten erreicht

Indem wir unser Umweltbildungsprogramm noch bekannter machen und ausweiten, wollen wir diese Zahl weiter erhöhen. Im Jahr 2021 planen wir, die Materialien im Schulkoffer zu überarbeiten und ein ähnliches Angebot für Kitas zu entwerfen.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie haben wir unser Bildungsprogramm im Berichtsjahr auch digital erweitert: In einem extra eingerichteten YouTube-Kanal  stellten wir für Lehrkräfte verschiedene Videos zusammen, die sich besonders für den Unterricht eignen.

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Weiterbildung in Sachen Kompost

Quelle: SRH
Quelle: SRH

Im Rahmen des Projekts „wiedergeBORN“ hat die SRH im Jahr 2020 ein Kompostierprojekt mit zwei Kitas durchgeführt. Durch spielerische Workshops haben wir das Bewusstsein der Kinder für Bioabfall als nützliche und wertvolle Ressource geschärft. Ergänzend dazu haben wir Schnellkomposter aufgestellt und die Erzieherinnen und Erzieher im richtigen Umgang geschult. An die Kinder und ihre Eltern verteilten wir außerdem Biomülltüten und kleine Sammelgefäße für organische Küchenabfälle. Wir verfolgen das Ziel, weitere Projekte dieser Art durchzuführen.

Führungen und Informationsveranstaltungen

Ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt ist der Energieberg Georgswerder. Die geschlossene und gesicherte Haus- und Sondermülldeponie ist seit Langem begrünt. Das giftige Dioxin, das sich weiterhin im Berg befindet, wird das gesamte Jahr hindurch überwacht. Seinen Namen verdankt der Energieberg der Photovoltaik- und den Windkraftanlagen auf dem Gelände, die rund 4.000 Zwei-Personen-Haushalte mit Strom aus regenerativer Energie versorgen können.

Auf einem rund 900 m langen, barrierefreien Horizontweg können Besucherinnen und Besucher den Energieberg überblicken. Im Informationszentrum und in den Ausstellungsräumen auf dem Gelände zeigen wir die Wandlung des Bergs von einer Mülldeponie hin zum Ausflugsziel. Führungen, Seminare, Ausstellungen, Filme und Veranstaltungen informieren neben der Geschichte dieses Ortes über die Wege des Hamburger Abfalls, Umweltschutz, erneuerbare Energien und Ressourcenschonung.

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Digitale Schnitzeljagd mit großer Wirkung

Im Berichtsjahr haben wir auch für unsere Aktionen auf dem Energieberg neue digitale Lösungen entwickelt: Mithilfe einer App und bereitgestellten Tablets oder mit dem eigenen Handy können Besucherinnen und Besucher seit 2020 an einer digitalen Schnitzeljagd auf dem Berg teilnehmen. Mit Elementen wie Quizfragen oder Foto-Aufgaben vermitteln wir wissenswerte Informationen auf interaktive und kreative Weise. In einem nächsten Schritt planen wir, eine Audioführung mit der App anzubieten.

Auch 2020 führten wir wieder verschiedene Veranstaltungen auf dem Energieberg durch – stets unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Sicherheitsauflagen. So haben wir beispielsweise den Elektrofuhrpark der SRH vorgestellt oder Einblicke in die Welt der Insekten gegeben. In Kooperation mit der Gesellschaft für ökologische Planung führten wir außerdem ein „Escape Game“ mit pädagogischem Charakter durch. Und wiederholt beteiligte sich der Energieberg auch an der „Langen Nacht der Museen” – aufgrund der Corona-Pandemie jedoch im Rahmen einer digitalen Führung.

Im Berichtsjahr war der Energieberg pandemiebedingt zwei Monate lang geschlossen. Insgesamt besuchten ihn 2020 rund 7.100 Menschen vor Ort, etwa 4.500 Personen nahmen virtuell an unserer digitalen Führung teil. Perspektivisch möchten wir den Energieberg Georgswerder im Rahmen des Programms NUN („Norddeutsch und Nachhaltig“) als außerschulischen Lernort zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung zertifizieren lassen.

Zu unserem festen Bildungsprogramm gehören außerdem Führungen über die Recyclinghöfe, durch die MVB und durch das Biogas- und Kompostwerk Bützberg.

Einbindung der Hamburgerinnen und Hamburger

Jede und jeder kann zu einem sauberen und gepflegten Hamburg beitragen. Wir versuchen, die Bürgerinnen und Bürger so gut wie möglich mit einzubinden. Mit unserer SRH-App  beispielsweise können sie Verschmutzungen auf einfache Weise an uns melden. Mehr Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Verantwortungsvolle Unternehmensführung“.

Weil unsere Abfallsammelaktion „Hamburg räumt auf!“ – die größte Stadtputzaktion Deutschlands – aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 nicht wie geplant stattfinden konnte, veranstalteten wir stattdessen unter strengen Sicherheitsauflagen den „Herbstputz“. Rund 1.700 Freiwillige in etwa 190 Initiativen sammelten geschätzt rund 3,4 t Müll. Für uns war diese Initiative ein wichtiges Signal an die Bevölkerung, die Sauberkeit der Stadt auch und insbesondere in schwierigen Zeiten zu fördern.

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Unnötigen Müll vermeiden: mit der „Zero Waste Map“

Quelle: SRH
Quelle: SRH

Unsere App „Zero Waste Map“ unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, Cafés, Lokale, Secondhand-Läden, Repair-Cafés oder andere Geschäfte in unmittelbarer Nähe zu finden, die beim Vermeiden von Abfall helfen. Um eine möglichst vollständige Übersicht zu bieten, können die Nutzerinnen und Nutzer auch selbst abfallarme Angebote eintragen. Momentan wird die App überarbeitet, im Jahr 2021 soll der Einkaufsguide integriert werden. Wir verfolgen das Ziel, die App über die Grenzen Hamburgs hinaus für ganz Deutschland zu öffnen. Im Berichtsjahr präsentierten wir die „Zero Waste Map“ unter anderem auf der Verbandstagung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und bei der Initiative „Changestarters“.

Müllvermeidung und -trennung in Wohngebieten fördern

In der Großwohnsiedlung am Osdorfer Born führen wir seit 2019 in Kooperation mit der Hamburger Wohnungsbaugesellschaft SAGA-Unternehmensgruppe und ihrer Tochterfirma ProQuartier (Quartiersentwicklung) das Projekt „wiedergeBORN“ durch. Als Teil der Forschungsprojekte REPAiR und FORCE verfolgt es das Ziel, die Bewohnerinnen und Bewohner für Müllvermeidung und -trennung sowie Sauberkeit zu sensibilisieren. Auf diese Weise soll das gesamte Quartier aufgewertet werden.

Eine Analyse hatte gezeigt, dass der Großteil der Abfälle am Osdorfer Born im Jahr 2018 in der Restmülltonne landete und das Abfallaufkommen pro Kopf sehr hoch war. Um dies zu ändern, beraten wir dort rund 1.000 Haushalte und bieten Workshops in Kitas und Schulen zum Plastikrecycling und zur Kompostierung von Bioabfällen an. Zusätzlich führen wir Aufklärungsveranstaltungen durch und testen, ob anders gekennzeichnete Tonnen zu einer besseren Mülltrennung, spielerische Ansätze zur Sammlung von Zigarettenkippen und mit bunten Müllmonstern bemalte Papierkörbe zu mehr Stadtsauberkeit führen. Eine zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger stellte die „Loge“ dar: Zweimal pro Woche war eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner der SRH vor Ort, um Fragen zu beantworten und sich auszutauschen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Loge im Berichtsjahr teilweise geschlossen bleiben. Mehr zur Einrichtung der Loge mit Gebrauchtwarengegenständen aus den STILBRUCH-Kaufhäusern lesen Sie in unserem Magazin LOOP.

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Abfallarmes und buntes Fest im Osdorfer Born

Unter dem Motto „Für die Tonne? Müll kann mehr“ veranstalteten wir im September 2020 unter Corona-Sicherheitsauflagen das „wiedergeBORN“-Fest. An drei Tagen nahmen rund 500 Gäste an dem interaktiven und kostenfreien Programm teil und erfuhren Wissenswertes sowie Tipps und Tricks rund um das Thema Abfall. Die Aktionen reichten von einem Live-Recycling von Kunststoff bis hin zu Beratungen und Spielen zur Abfallvermeidung und -trennung.

Im Berichtsjahr stellten wir an den Standplätzen der Mülltonnen dieses Modellquartiers neue, einheitliche Abfallbehälter auf und brachten Beschilderungen und Aufkleber an. Diese stellen auf einfache und verständliche Weise lebensnahe Abfälle dar und orientieren sich an den Farben der Abfallfraktionen, um die Mülltrennung zu fördern. Neben Beratungsgesprächen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern führten wir einen Workshop für ein korrektes Trennverhalten in einer Elternschule und ein Kunststoffrecycling-Programm an einer Stadtteilschule durch, stellten neu gestaltete Container für Elektroaltgeräte auf und organisierten Tauschbörsen. Um die Qualität des Bioabfalls zu verbessern, verteilten wir außerdem Informationsmaterial, Biomülltüten und kleine Sammelgefäße für organische Küchenabfälle an über 1.000 Haushalte und unterstützten die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, den Abfall richtig zu trennen. Im Anschluss konnten wir feststellen, dass sich die Qualität des Biomülls durch unsere Maßnahmen verbessert hat. Die Erkenntnisse aus dem Projekt „wiedergeBORN“ tragen wir zusammen und wollen das Konzept auf andere Großwohnsiedlungen im Hamburger Stadtgebiet übertragen.

Seit 2017 schulen wir auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Flüchtlingsunterkünften zur korrekten Mülltrennung. Im Berichtsjahr konnten wir aufgrund der Corona-Pandemie nur zwei Schulungen mit insgesamt 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchführen. Um Sprachbarrieren zu überwinden, arbeiten wir zusätzlich mit Piktogrammen. Mit Informationsmaterial in bis zu sieben verschiedenen Sprachen möchten wir möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner Hamburgs erreichen.

Mehr Bewusstsein für die Abfallvermeidung

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Hierfür wollen wir mit zielgerichteten Maßnahmen weit über unsere eigentlichen Dienstleistungen hinaus immer mehr Bewusstsein schaffen – und Hamburgs Bürgerinnen und Bürger bei der Abfallvermeidung unterstützen. Zeigen die Maßnahmen Wirkung, so verändert sich nicht nur der Ressourcenverbrauch der Stadt Hamburg, sondern auch unser Kerngeschäft. Das folgende Szenario zeigt potenzielle Auswirkungen, wenn die Menschen in Hamburg wirklich weniger Abfall produzieren würden:

Grafik Wirkungsmodell
Grafik Wirkungsmodell

Flag Icon Ziele

Förderung des Umweltbewusstseins von Kindern und Jugendlichen

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Ausbau des Angebots der Know-how-Vermittlung zur Wertstofftrennung und zum Umgang mit Müll, u. a. digitale Angebote

2023

Einführung des Podcasts „Saubere Sache!“; Ausweitung digitaler Bildungsangebote (z. B. digitale Schnitzeljagd auf dem Energieberg, Homeschooling-Kanal auf YouTube, digitale Führungen auf dem Energieberg)

NEU Etablierung des „Digitalen Klassenzimmers“ (Website mit digitalem Lehrmaterial und Live-Sprechstunden) als Umweltbildungsangebot

2021

Konzept entwickelt

NEU Zertifizierung des Energiebergs als außerschulischer Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung

2022

Überarbeitung des bestehenden Bildungsangebots und des Veranstaltungsprogramms der Umweltbildung in Bezug auf die Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung vorbereitet

Angebot einer digitalen Führung bei der MVB

2021

In Umsetzung

Digitale „Live-Sprechstunde“ für Bildungsinstitutionen und Nachhaltigkeitsinteressierte mit Fragestunden oder Vorträgen zu Kreislaufwirtschaft und mit wechselnden Referentinnen und Referenten

2021

Durchführung erster Pilotstunden und Anpassungen auf dieser Basis; kontinuierlicher Austausch mit den Lehrkräften; Homeschooling-Kanal (YouTube) als Angebot für die Lehrkräfte

Angebot von mindestens 100 kostenlosen Unterrichtseinheiten der „Deutschen Umwelt-Aktion e. V.“ in Grundschulen zum Thema Abfall und Erhöhung des Anteils gehaltener Doppelstunden auf dem Energieberg Georgswerder

2020

70 durchgeführte Unterrichtseinheiten; Absage von 30 Einheiten aufgrund der Corona-Pandemie

Schulung von 250 Gruppen mit dem Kunterbunten Müllmobil

2020

Schulung von 76 Gruppen; Absage weiterer Schulungen für 107 Gruppen aufgrund der Corona-Pandemie

SDG 4 Von 2019 bis 2030: 100.000 Kinder und Jugendliche mit unseren Bildungsmaßnahmen für nachhaltige Entwicklung erreichen (u. a. Kunterbuntes Müllmobil, kostenlose Unterrichtseinheiten, Schulkoffer)

2030

9.100 erreichte Kinder und Jugendliche seit 2019

NEU Ausweitung des Kompostierprojekts auf Kitas

2021

In Planung

Sensibilisierung von Bürgerinnen und Bürgern für Mülltrennung und -vermeidung

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Jährliche Aktion „Hamburg räumt auf!“ mit mindestens 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

2020

Absage der Aktion aufgrund der Corona-Pandemie (über 78.800 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer in rund 1.200 Initiativen); Durchführung der Ersatzveranstaltung „Herbstputz“ mit ca. 1.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 191 Initiativen

Weiterentwicklung der Zero Waste Map (App)

2021

Kommentar- und Bewertungsfunktion in Planung

Bereitstellung des Einkaufsguides Verpackungen für andere Städte und Gemeinden

2020

Abgeschlossen; rund 20-mal lizenziert

Bündnisse für gesellschaftliche Verantwortung und Gemeinwohl

Um Ressourcenschutz, Abfallvermeidung, Mülltrennung und Stadtsauberkeit, aber auch die soziale Gerechtigkeit voranzutreiben, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Deshalb kooperieren wir mit anderen Unternehmen sowie mit wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen.

Besonders bedeutend ist für uns die Zusammenarbeit mit Initiativen, die zu einem nachhaltigen Hamburg beitragen. Dazu zählen Unverpackt-Läden und die KEHR.WIEDER-Kampagne. Dieses Bündnis von Hamburger Cafés hat ein Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher eingeführt. Im Berichtsjahr haben wir außerdem eine Kooperation mit den Hamburger Bücherhallen ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen wir in Zukunft Puppentheater zum Thema Abfall für Kinder veranstalten.

Auch haben wir in der letzten Zeit ein steigendes Interesse der Bevölkerung, sich für die Stadtsauberkeit zu engagieren, wahrgenommen. Um dies zu unterstützen, wollen wir das Thema gemeinsam mit anderen Akteuren voranbringen. Im Januar 2021 führten wir zu diesem Zweck Hamburger Organisationen, Initiativen und Vereine zusammen. Gemeinsam haben wir Wege ausgelotet, wie wir unsere Zusammenarbeit stärken und unsere Vision für ein noch saubereres Hamburg umsetzen können. Wir planen, auf dieser Basis ein regelmäßiges Netzwerkformat zu etablieren.

Zusammenarbeit für die Kreislaufwirtschaft

Wir sind überzeugt, dass die Kreislaufwirtschaft eine Schlüsselrolle bei der Schonung von Rohstoffen und einem nachhaltigen Klimaschutz einnimmt. Deshalb legen wir darauf einen besonderen Fokus unseres Engagements: Gemeinsam mit verschiedenen Partnern entwickeln wir neue Lösungen und fördern den Wissenstransfer.

Für diesen Zweck haben wir mit der Technischen Universität Hamburg (TUHH) einen umfangreichen Kooperationsvertrag zur Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft, der unter anderem Forschung, Entwicklung und Lehre umfasst. Außerdem haben wir gemeinsam mit der TUHH und unserer Tochtergesellschaft JOMA Umwelt-Beratungsgesellschaft das „Hamburg Institute für Innovation, Climate Protection and Circular Economy“ (HiiCCE) ins Leben gerufen. Das Kompetenzzentrum bündelt seit 2020 Wissen und Erfahrungen aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Wissenschaft und Umweltberatung. HiiCCE bietet vielseitige Problemlösungen zu abfallwirtschaftlichen Themen für Kommunen, Unternehmen, Wirtschaftsvereinigungen und Nichtregierungsorganisationen, aber auch für Länderregierungen und internationale Organisationen. Im Berichtsjahr wurde der zehnköpfige Beirat gewählt. Im Jahr 2021 soll HiiCCE ein anerkanntes An-Institut der TUHH werden.

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Ein echter Kreislauf – aus Hamburg, für Hamburg

Quelle: SRH
Quelle: SRH

In einem Zusammenschluss mit dem Umweltdienstleister Veolia, dem Konsumgüterhersteller Unilever, der Drogeriemarktkette BUDNI und der TUHH haben wir gezeigt, dass ein regionaler Recyclingkreislauf funktioniert: Gemeinsam haben wir eine Waschmittelflasche entwickelt, die zu 100 % aus recyceltem Kunststoff aus der gelben Hamburger Wertstofftonne bzw. dem gelben Sack besteht. Mehr zu Hamburgs Wertstoff Innovative lesen Sie in unserem Magazin LOOP.

Soziales Engagement

Neben umfassenden Aktivitäten zur Förderung der Stadtsauberkeit sowie der Abfall- und Kreislaufwirtschaft ist bei der SRH auch das soziale Engagement zentral. Im Berichtsjahr sammelten wir zum mittlerweile 15. Mal in Kooperation mit WEISSER RING und der Hamburger Toys Company gebrauchtes Spielzeug auf unseren Recyclinghöfen und in den STILBRUCH-Filialen. Auf diese Weise kamen rund 550 m3 Spielzeug für bedürftige Kinder in Hamburg zusammen. Das entspricht etwa acht gefüllten Hochseecontainern.

Seit 20 Jahren unterstützen wir außerdem das Hilfsprojekt „Die Kinder vom Müllberg“ in Hamburgs Partnerstadt León (Nicaragua). Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden dafür einen festen Anteil ihres Gehalts oder ihr Wechselgeld in drei unserer Kantinen. So ermöglichen wir Kindern täglich eine warme Mahlzeit, medizinische Betreuung und Nachhilfeunterricht. Im Berichtsjahr kamen über 2.900 Euro zusammen.

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Förderung sozialer Projekte in Hamburg mit Bezug zur Abfallwirtschaft oder zur Stadtreinigung

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Finanzielle Unterstützung der Initiative NEUSTART des Hamburger Ausbildungszentrums, um lernschwachen und mehrfach abgewiesenen Jugendlichen eine Berufsausbildung zu ermöglichen

2021

Unterstützung mit 100.000 Euro

Spielzeugsammelaktion auf den Recyclinghöfen und in STILBRUCH-Filialen

2020

Rund 550 m³ Spielzeug gesammelt

SDG 9 Etablierung des zukünftigen An-Instituts HiiCCE (Hamburg Institute for Innovation, Climate Protection and Circular Economy) an der Technischen Universität Hamburg als Pionier, Impulsgeber und Vordenker auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft – national wie auch international

2030

Erste Beiratssitzung im September 2020

Umsetzung von Projekten in Kooperation mit öffentlichen Unternehmen aus Hamburg

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Implementierung des Projekts „wiedergeBORN“ am Osdorfer Born in Kooperation mit der SAGA-Unternehmensgruppe

2020

Anfang 2021 abgeschlossen; Empfehlungen für andere Quartiere werden 2021 zusammengestellt

Branchenübergreifende Kooperation im Bereich Circular Economy

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Entwicklung eines Produkts aus 100 % recyceltem Kunststoff aus Hamburger Verpackungsabfall, gemeinsam mit Veolia, Unilever, BUDNI und der Technischen Universität Hamburg

2020

Abgeschlossen; Waschmittelflasche seit August auf dem Markt

Internationaler Wissenstransfer und Austausch

Auch wenn sich unser Zuständigkeitsbereich auf die Metropolregion Hamburg beschränkt, sind wir uns unserer globalen Verantwortung bewusst. Um auf nationaler, europäischer und globaler Ebene zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft beizutragen, engagieren wir uns auch über die Stadtgrenzen hinaus und fördern den Austausch.

Beispielsweise halten SRH-Expertinnen und -Experten auf Einladung Vorträge in Entwicklungs- und Schwellenländern oder beraten bei konkreten Projekten vor Ort. Und im Netzwerk „RETech“ tauschen wir uns regelmäßig mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Entsorgungs- und Recyclingbranche über die internationalen Einsatzmöglichkeiten innovativer Technologien aus. Auch für uns ist der fachliche Austausch hilfreich und bringt Know-how aus dem Ausland ins Unternehmen.

In der MVB, auf dem Energieberg Georgswerder und auf unseren Recyclinghöfen bieten wir außerdem Führungen für internationale Besuchergruppen an. Im Berichtsjahr konnten diese aufgrund der Corona-Pandemie nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden. Dennoch war eine Gruppe aus Turkmenistan bei der MVB zu Besuch. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik erhielten einen Einblick in die Arbeit der MVB und die Funktionsweise der Anlage.

Im Rahmen unserer Mitgliedschaft bei der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) haben wir eine Young-Professionals-Gruppe ins Leben gerufen, die nicht nur junge Menschen weltweit für Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft begeistern soll, sondern sich auch als junges Netzwerk potenzieller Nachwuchskräfte mit den brandaktuellen Themen der Abfallwirtschaft beschäftigt. Die Treffen leben von neuen Impulsen und möglichen Lösungskonzepten im Austausch mit Erfahrenen. Die für 2020 geplanten Präsenzveranstaltungen konnten aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden.

Zudem engagiert sich Prof. Dr. Siechau, Sprecher der SRH-Geschäftsführung, persönlich im Bereich der Nachwuchsförderung. Dazu hält er seit 2009 regelmäßig Vorlesungen zur thermischen und biologischen Abfallbehandlung sowie zum Klima- und Ressourcenschutz an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE).

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Bioabfall verarbeiten in Tansania

Quelle: MCM
Quelle: MCM

Seit vielen Jahren berät die SRH Hamburgs Partnerstadt Dar es Salaam (Tansania) in abfallwirtschaftlichen Fragestellungen. Gemeinsam mit der Senatskanzlei und der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) unterstützen wir seit 2015 den Bau einer Kompostierungsanlage, in der Bioabfall zu hochwertigem Kompost verarbeitet und nicht mehr deponiert werden soll. Neben der Umwelt profitieren auch lokale Landwirte von der Anlage, da sie den Kompost für die Bewirtschaftung ihrer Felder nutzen können. Die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2020 verzögerte sich aufgrund der Corona-Pandemie; der Betrieb ist nun für 2021 vorgesehen. Noch bis voraussichtlich 2023 werden wir dem Betreiber der Anlage beratend zur Seite stehen.

Grafik Wissenstransfer
Grafik Wissenstransfer

Flag Icon Ziele

Fortführung des internationalen Wissenstransfers mit Fokus auf den Partnerstädten Hamburgs

Operatives Ziel/Maßnahme Bis Status 2020

Mitglied in der Projektsteuerungsgruppe (zusammen mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft sowie der Senatskanzlei) zur Errichtung einer Kompostierungsanlage für Marktabfälle in Dar es Salaam

2021

Fertigstellung und Inbetriebnahme aufgrund von Corona verzögert; Zeithorizont wurde entsprechend angepasst

Beratung des Betreibers der Kompostierungsanlage in Dar es Salaam in den ersten Jahren nach Inbetriebnahme

2023

In Planung