Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit ist als wesentlicher Teil des Kerngeschäfts in der Unternehmensstrategie der Stadtreinigung Hamburg (SRH) verankert. Um uns ständig weiterzuentwickeln, identifizieren wir regelmäßig die für uns relevanten Nachhaltigkeitsthemen. Nur so können wir die richtigen Schwerpunkte setzen und wirksame Maßnahmen entwickeln.

Bei der Erledigung unserer Aufgaben berücksichtigen wir neben ökonomischen stets auch soziale und ökologische Grundsätze. Basierend auf der Abfallhierarchie ist es unser oberstes Ziel, Abfälle zu vermeiden und Rohstoffe zu erhalten. Erst wenn keine andere Verwertung vorgenommen werden kann, nutzen wir sie energetisch und tragen damit zur umwelt- und klimagerechten Fernwärme- und Stromerzeugung in Hamburg bei. Darüber hinaus tragen wir dafür Sorge, Schadstoffe zu vermeiden sowie Wege und Grünflächen sauber zu halten. Bei allen Entscheidungen achten wir auf das Wohl unserer Beschäftigten – ihre Gesundheit liegt uns bei den körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten besonders am Herzen.

Mit unseren Leistungen kommen wir unserem öffentlichen Auftrag der Daseinsvorsorge nach. Dieser findet sich im Unternehmenskonzept und unserer Balanced Scorecard prominent wieder. Außerdem beachten wir die vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg festgelegten öffentlichen Interessen – im Besonderen die umwelt-, klimaschutz-, arbeitsmarkt- und ausbildungspolitischen Ziele.

Als Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg sind wir an den Hamburger Corporate Governance Kodex (HCGK) gebunden. Dieser verpflichtet seit 2020 dazu, eine Erklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) abzugeben; eine solche Erklärung erstellen wir bereits seit 2012.

Nachhaltigkeitsorganisation

Verantwortlich für die Entwicklung, Umsetzung und Einhaltung der für Nachhaltigkeit geltenden Anforderungen ist die Geschäftsführung der SRH. Sie schafft die organisatorischen Voraussetzungen im Unternehmen und entscheidet über die betriebliche Unternehmenspolitik sowie über Ziele und Maßnahmen. Außerdem vertritt sie das Unternehmen gegenüber Dritten. Beide Geschäftsführer berichten dem Aufsichtsrat direkt über wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Themen. Ferner lässt sich der Aufsichtsrat regelmäßig von den verantwortlichen Personen über Risiken ebenso wie über Prüfungspläne und -ergebnisse der internen Revision berichten.

Der Managementbeauftragte ist für das integrierte Managementsystem zuständig und verantwortet die Erstellung der erforderlichen Dokumente für die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb. Darüber hinaus ist er für das Umweltschutz-, Arbeitssicherheits- und Qualitätsmanagement, die Freigabe durch die Geschäftsführung und die Umsetzung im Betrieb zuständig.

Die Referentinnen für Nachhaltigkeit, angesiedelt in der Stabsstelle Kommunikation, überprüfen und aktualisieren das Nachhaltigkeitsprogramm in regelmäßigen Abständen. Auch die jährliche Erstellung des Konzern- und Nachhaltigkeitsberichts sowie der Entsprechenserklärung für den Deutschen Nachhaltigkeitskodex, die Durchführung von Stakeholder-Dialogen und die Beratung der Abteilungen hinsichtlich Nachhaltigkeit zählen zu ihren Aufgaben. Dank der kurzen Wege zur Geschäftsführung können strategische Entscheidungen in kurzer Zeit getroffen werden. Gleichzeitig ermöglicht die Anbindung an die Kommunikationsabteilung eine umgehende, zielgerichtete Kommunikation der Aktivitäten an die internen und externen Stakeholder der SRH. Und der Aufgabenbereich wächst: Künftig verantwortet die Stabsstelle Kommunikation auch die Entwicklung eines Klimaschutzkonzepts sowie die Erstellung einer Gemeinwohlbilanz.

Innerhalb der SRH stellen qualifizierte Beauftragte in 16 Funktionen die Einhaltung von Vorschriften und Schutzbestimmungen sicher und überwachen gefahrgeneigte Abläufe:

Grafik der Konzernstruktur der SRH
Grafik der Konzernstruktur der SRH

Die meisten der hier aufgeführten Beauftragten sind auch für das Tochterunternehmen Müllverwertung Borsigstraße (MVB) zuständig. Teilweise verfügt die MVB über eigene Beauftragte, beispielsweise für Gefahr oder Störfälle.

Wesentlichkeitsanalyse

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Die relevantesten Nachhaltigkeitsthemen der SRH identifizieren wir regelmäßig in einem systematischen Prozess. Dafür führen wir alle zwei Jahre einen internen Workshop durch und veranstalten einen Roundtable mit unseren wichtigsten Stakeholdern. In den Zwischenjahren unterziehen wir die identifizierten Themen einer internen Überprüfung. Nach der letzten umfassenden Wesentlichkeitsanalyse 2019 haben wir uns im Berichtsjahr entsprechend auf die Aktualisierung und Validierung der Themen konzentriert. Hierfür orientieren wir uns sowohl an den weltweit anerkannten Standards der Global Reporting Initiative (GRI) zur Nachhaltigkeitsberichterstattung als auch an den Vorgaben des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (CSR-RUG) – auch wenn wir nicht unter die CSR-Berichtspflicht fallen.

Aktualisierung und Validierung

GRI 102-44 GRI 102-46 GRI 102-47 GRI 102-49

Um die Wesentlichkeitsanalyse zu aktualisieren, haben wir im Oktober 2020 einen internen Hybrid-Workshop durchgeführt: Geschäftsführung, Abteilungs- und Regionalleitungen sowie die Nachhaltigkeitsreferentinnen diskutierten sowohl virtuell als auch persönlich die 18 wesentlichen Themen, die bei der Wesentlichkeitsanalyse 2019 identifiziert wurden.

Im ersten Schritt haben wir die Themenliste überprüft und Anpassungen vorgenommen – etwa aufgrund interner Veränderungen wie Unternehmenskäufen oder externer Entwicklungen wie der Corona-Pandemie. Im Ergebnis wurde das wesentliche Thema „Entsorgungssicherheit und Schließung der Stoffkreisläufe“ in die beiden Themen „Entsorgungssicherheit“ und „Kreislaufwirtschaft“ aufgeteilt, um die Bedeutung beider Aspekte zu stärken. Ergänzend dazu haben wir die Bezeichnung von vier Themen sowie eines Handlungsfeldes angepasst, um für mehr Trennschärfe und Verständlichkeit zu sorgen und eine bessere Verzahnung mit unserer Unternehmensstrategie zu erzeugen.

Im Anschluss schätzten die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer jedes der Themen hinsichtlich der Relevanz für die SRH ein. Um zu einem differenzierten Ergebnis zu gelangen, wurde diese Dimension mit Blick auf zwei Faktoren bewertet:

  • Geschäftsrelevanz (Abszisse): Welche Nachhaltigkeitsthemen haben den größten Einfluss auf den Erfolg der SRH?
  • Auswirkungen (Größe der Punkte): Mit welchen Nachhaltigkeitsthemen hat die SRH die größten Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft?

Die Expertenrunde diskutierte und bewertete die Geschäftsrelevanz der einzelnen Themen. Die Auswirkungen wurden anhand der acht für die SRH relevanten Sustainable Development Goals (SDGs) und deren Unterzielen, die eine Nähe zum Kerngeschäft darstellen, konkretisiert und beurteilt.

Darüber hinaus haben wir uns beim Workshop auch mit erwartbaren Veränderungen der Stakeholder-Perspektive (Ordinate) befasst. Anhand von Recherchen und einer Analyse von Anfragen seitens der Gesellschafterin, der Politik, von Verbänden, gemeinnützigen Organisationen und Initiativen, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartnern haben wir für das Jahr 2020 die Corona-Pandemie, den Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Gleichberechtigung als bedeutende Themen identifiziert. So ist das Unternehmen bereits jetzt für deren steigende Bedeutung sensibilisiert – die Annahmen überprüfen wir im Rahmen des kommenden Wesentlichkeitsprozesses im Jahr 2021 und unter Einbeziehung relevanter Stakeholder.

Wie auch in den vergangenen Jahren wurden beim internen Workshop die Themen Entsorgungssicherheit, Kreislaufwirtschaft, Klima- und Ressourcenschutz sowie Innovation und umweltfreundliche Technologien am höchsten bewertet. Das Ergebnis verdeutlicht einmal mehr die Wichtigkeit unseres Kerngeschäfts und unsere Verantwortung für den Klima- und Umweltschutz. Themen wie Compliance, Qualitätssicherung und Risikomanagement erhielten eine vergleichsweise niedrige Bewertung. Zwar sind diese Themen für uns von hoher Bedeutung, aber klar geregelt – somit besteht hier derzeit kein Handlungsbedarf. Die Ergebnisse dieser Aktualisierung sind in der Wesentlichkeitsmatrix abgebildet. Aufgrund der neu eingeführten Dimension ist eine exakte Vergleichbarkeit mit der Bewertung des Vorjahres nicht möglich. Auf der Basis dieser Ergebnisse setzen wir Schwerpunkte und entwickeln unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiter. Zudem dienen die Themen als Grundlage für die zu berichtenden GRI-Angaben und die Gliederung dieses Berichts.

Unsere wesentlichen Themen

Grafik der Wesentlichkeitsmatrix
Grafik der Wesentlichkeitsmatrix

Ausblick

GRI 102-40 GRI 102-42 GRI 102-44

Wir verstehen Nachhaltigkeit als kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Deshalb setzen wir uns im Herbst 2021 wieder grundlegend mit der Analyse und Bewertung der wesentlichen Themen auseinander. Neben der Bewertung durch die Führungskräfte der SRH wird dann auch die Einschätzung unserer Stakeholder abgefragt. Bei unserem Stakeholder-Roundtable kommen zu diesem Zweck erneut Vertreterinnen und Vertreter unserer wichtigsten Anspruchsgruppen zusammen: Gesellschafterin und Aufsichtsrat, Politik, gemeinnützige Organisationen und Initiativen, Verbände, Wohnungswirtschaft, soziale Kooperationspartner, Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner, Arbeitnehmervertreterinnen und ­vertreter sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch unabhängig vom Wesentlichkeitsprozess beziehen wir unsere Stakeholder regelmäßig mit ein – mehr dazu finden Sie im Abschnitt Gesellschaftliche Verantwortung.

Alle Verantwortlichen bei der SRH evaluieren außerdem jährlich das auf der Wesentlichkeitsanalyse aufbauende Zielprogramm, kontrollieren die Zielerreichung und formulieren neue operative Ziele und Maßnahmen für die Abteilungen. Welche Ziele wir uns in den einzelnen Handlungsfeldern gesetzt haben und welche Fortschritte wir bereits erzielen konnten, stellen wir transparent in den jeweiligen Abschnitten zu den Handlungsfeldern dar.

Handlungsfelder und wesentliche Themen

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Compliance

Als kommunales Unternehmen haben wir eine Vorbildfunktion inne. Durch unsere Compliance-Systeme stellen wir sicher, dass alle Beschäftigten sämtliche für uns geltenden Gesetze und Richtlinien einhalten. Wir schulen alle neu eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu regelkonformem Verhalten und zur Korruptionsprävention.

Kundenorientierung

Als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger agieren wir im gemeinwohlorientierten Auftrag aller Einwohnerinnen und Einwohner Hamburgs, zusätzlich sind wir gewerblich tätig. Kundenzufriedenheit erreichen wir, indem wir zuverlässige und hochwertige Leistungen zu angemessenen Kosten in allen Geschäftsbereichen erbringen und einen exzellenten Kundenservice anbieten. Dabei orientieren wir uns stets an den Bedürfnissen unserer verschiedenen Kundengruppen.

Nachhaltig wirtschaften

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für die SRH, verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern umzugehen. Politik, Bürgerinnen und Bürger, Kundinnen und Kunden erwarten von uns, dass wir effizient arbeiten und dass die Gebühren für unsere Dienstleistungen angemessen sind und nicht stärker als die übliche Preissteigerungsrate ansteigen.

Nachhaltige Beschaffung

Nicht nur unsere eigene Geschäftstätigkeit, sondern auch diejenige unserer Auftragnehmer hat wirtschaftliche, ökologische und soziale Auswirkungen. In der Beschaffung fordern wir daher die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards und berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen des Vergaberechts der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) und der Europäischen Union (EU).

Qualitätssicherung und Risikomanagement

Unsere betrieblichen Abläufe sind darauf ausgelegt, die hohe Qualität unserer Dienstleistungen zu gewährleisten und kontinuierlich zu verbessern. Im Risikomanagement beschäftigen wir uns mit finanziellen und nichtfinanziellen Risiken sowie mit möglichen Lösungsansätzen.

Unternehmensentwicklung

Auf Grundlage unseres Unternehmenskonzepts arbeiten wir daran, uns stetig weiterzuentwickeln und unsere Leistungen auszubauen – dafür setzen wir auf innovative Lösungen. Mit unserem eigenen Beratungsinstitut JOMA bringen wir unser Know-how ein, um Wissenschaft und Forschung in Kooperation mit der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zu bündeln und in der Praxis anzuwenden. Darüber hinaus vernetzen wir uns mit kommunalen und privaten Unternehmen aus verschiedenen Sektoren – so können wir die Abfallwirtschaft der Zukunft mitgestalten.

Beitrag zur Qualität des öffentlichen Raumes

Wir sind der Ansprechpartner in sämtlichen Fragen der Stadthygiene und -sauberkeit in Hamburg und halten mit der Reinigung von öffentlichen Straßen, Gehwegen, Plätzen, Parks, Grünflächen, Spielplätzen und Depotcontainern die Stadt sauber. In Zeiten einer Virus-Pandemie kommt dieser Aufgabe eine besondere Bedeutung zu. Mit den roten Papierkörben, öffentlichen Toiletten und der Gestaltung von Stadtmobiliar in Zusammenarbeit mit unseren Partnern nehmen wir neben unseren Dienstleistungen Einfluss auf das Erscheinungsbild der Stadt. Unser Anliegen ist es, den öffentlichen Raum weiter aufzuwerten und die Stadt Hamburg noch lebenswerter zu machen.

Entsorgungssicherheit

Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg gewährleistet die SRH, dass Abfälle in Hamburg heute und in Zukunft sowie in herausfordernden Situationen wie einer Pandemie umweltgerecht entsorgt werden. Das beinhaltet eine effektive, langfristige und flexible Bereitstellung von Kapazitäten zur stofflichen oder energetischen Nutzung und Behandlung von Abfällen.

Kreislaufwirtschaft

Unsere Aufgaben erfüllen wir im Sinne der Kreislaufwirtschaft und berücksichtigen dabei die fünfstufige Abfallhierarchie des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Darüber hinaus fördern und gestalten wir die Transformation zur Kreislaufwirtschaft, in der Abfall nicht als Müll, sondern als wertvolle Ressource betrachtet wird.

SRH als Energiedienstleister

Die SRH ist einer der größten Energieerzeuger Hamburgs: Mit unseren Anlagen produzieren wir klimafreundliche Energie wie Biogas, Strom und Wärme aus Abfall und Biomasse. Zudem erzeugen wir Strom aus Deponiegas und aus eigenen Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Das Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE), das bis 2025 am Stellinger Moor entstehen soll, wird einen zusätzlichen Beitrag zur CO2-neutralen Wärmeerzeugung in Hamburg leisten.

Innovation und umweltfreundliche Technologien

Wir entwickeln, testen und nutzen kontinuierlich Technologie- und Prozessinnovationen, die zu mehr Effizienz, Kundenorientierung und Nachhaltigkeit führen. Eine zentrale Rolle spielen die Digitalisierung und Automatisierung unserer Prozesse, der Testbetrieb und der vermehrte Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Mit innovativen Reinigungs- und Entsorgungslösungen möchten wir der wachsenden Stadt Hamburg gerecht werden.

Klima- und Ressourcenschutz

Insbesondere unsere Fahrzeuge, Gebäude und Anlagen nehmen natürliche Ressourcen in Anspruch. Wir arbeiten kontinuierlich daran, ihren Energieverbrauch zu reduzieren und negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Bevölkerung durch Emissionen, Lärm und Geruch so gering wie möglich zu halten. Wir produzieren aus erneuerbaren Quellen weitaus mehr Energie, als wir selbst verbrauchen.

Arbeitssicherheit und betriebliches Gesundheitsmanagement

Qualifizierte, motivierte und gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die SRH ein zentraler Erfolgsfaktor. Wir investieren in die Altersvorsorge und engagieren uns besonders für Gesundheit und Arbeitssicherheit, da ein großer Teil unserer Beschäftigten körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten ausübt.

Chancengleichheit, Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die SRH bietet vielfältige Jobs für eine vielfältige Belegschaft. Damit das gut funktioniert, fördern wir Chancengleichheit, Integration und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Frauen und Männern. Außerdem ist uns wichtig, dass unsere Beschäftigten einen langfristig sicheren Arbeitsplatz haben und tarifgerecht entlohnt werden.

Personalentwicklung

Der demografische Wandel wirkt sich auch auf die SRH aus: Langjährige Fach- und Führungskräfte gehen in den Ruhestand, gleichzeitig gibt es auf dem Arbeitsmarkt weniger Nachwuchskräfte. Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, setzen wir auf die bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung, innovatives Recruiting und attraktive Zusatzleistungen.

Bewusstseinsbildung und Beteiligungsprozesse

Eine nachhaltige Abfallwirtschaft und eine gepflegte Stadt sind eine Gemeinschaftsaufgabe. In allen Bevölkerungsgruppen fördern wir daher zielgruppengerecht das Wissen über Abfallvermeidung, Wiederverwendung und die richtige Abfalltrennung, insbesondere auch im Hinblick auf Plastikmüll und seine Folgen. Dafür setzen wir verstärkt digitale Projekte um und rufen Initiativen ins Leben, um gemeinsam für eine saubere Stadt zu sorgen.

Bündnisse für gesellschaftliche Verantwortung und Gemeinwohl

Nachhaltigkeit im Allgemeinen und Kreislaufwirtschaft im Speziellen sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die viele verschiedene Bereiche betreffen. Daher kooperieren wir mit Bildungseinrichtungen und kulturellen Institutionen, um Vorhaben wie Ressourcenschutz, Abfallvermeidung, Mülltrennung und Stadtsauberkeit voranzutreiben und unseren Beitrag zum Gemeinwohl zu verstärken.

Internationaler Wissenstransfer und Austausch

Für eine nachhaltige Abfall- und Ressourcenwirtschaft bringen wir unsere Expertise auch in den internationalen Austausch ein. So können wir innovative und erprobte Lösungen aus Hamburg als gute Beispiele präsentieren. Gleichzeitig erhalten wir neue Impulse und haben die Möglichkeit, unsere eigenen Ansätze aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Kommunikation und Transparenz

Hamburgs Bürgerinnen und Bürger, die Politik, unsere Kundinnen und Kunden wie auch unsere Geschäftspartner vertrauen auf unsere Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Kompetenz. Um diesem Vertrauen gerecht zu werden, informieren wir crossmedial, umfassend und transparent über unsere Tätigkeiten. Nur durch ehrliches Feedback zu unserer Arbeit können wir uns stetig verbessern. Daher tauschen wir uns regelmäßig mit unseren Stakeholdern aus.